Berichte'Wandervorschläge'

Wanderung 2015

Treffpunkt ist der Bahnhof in Urbach. Hier nun zum Parkplatz des dortigen Freibades. Steil bergan geht es jetzt bis zu einem Rastpunkt an dem die “Hangrutschung Urbach” gut zu sehen und auch erklärt ist. Hier herunter zum Fußpunkt der gewaltigen Erdbewegung, die im Jahr 2001 das Tal erschütterte. der Durchgang durch die sich immer noch bewegenden Erdmassen ist nicht erlaubt. Aber es führt eine Art Wengerter Steige links entlang nach oben. Hier lädt ein wunderschöner Blick über das Remstal zum verweilen ein. Entlang der Steinmauer jetzt ganz nach oben. Hier angelangt wenden wir uns rechts bis zur Wegkreuzung mit dem Schild ” Rundwanderweg 5″. Diesem folgen wir immer entlang der Holzlagerstätte zum Forststützpunkt. Ab nun dem blauen Kreuz weiterlaufend, am Gottliebstein vorbei, Richtung Eselshalden. Dieser Abschnitt zeigt durch Spuren im Wald auf rege Tätigkeit der Schwarzkittel hin. Nach Eselshalden führt der Weg mit dem blauen Kreuz 1,5 km an einem Sträßchen weiter bis zur Gabelung Edelmannshof / Sternwarte Welzheim. Diese Sternwarte sollte unbedingt besichtigt werden. Ab der Sternwarte wechselt das Wanderzeichen in einen blauen Punkt. Was heißt: Bis zum Waldrand, in diesen hinein, und schon zeigt uns ein Wanderzeichen, dass es nur noch 1,5km zur Einkehr im Waldgasthof Edelmannshof sind.Gut bürgerlich, Wein aus eigenem Anbau, Hausgemachte Wurst und Spirituosen lasen die müden Beine wieder fit werden. Denn noch eine 3/4 Stunde bergab nach Rudersberg steht uns noch bevor. Am Bahnhof angelangt wäre nun die Fahrt mit der Wieslauftalbahn geplant. Diese fährt aber an Sonn- und Feiertagen nicht. Und so steigen wir in den Bus nach Schorndorf, der alle Stunde fährt, wo somit die Wanderung am Schorndorfer Bahnhof endet

Kommentar hinzufgen 28. März 2015

Winterwandern - Zwischen den Tagen

das Ziel war ja klar. Die Waldschenke auf dem Rosenstein. Nur, wie kommt man dort hin, wenn man die meisten Zuwege schon kennt? Hier ein Vorschlag.
Mit dem Bus vom Gmünder Bahnhof zum Marktplatz in Heubach. Mit dem Wochenend-Ticket von einem Euro ja erschwinglich. Von dort etwas zurück, am Marktbrunnen links vorbei, hinunter zum Wanderparkplatz des Scheuelberges. Gleich links die Brühlstrasse hoch. An dessen Ende beginnt der Philosophenweg. Superschön an einem kleinen Bächlein entlang, der die Männertruppe zum philosophieren über die Welt inspirierte. nach kurzer Wegstrecke die Straße überqueren, am Wanderparkplatz vorbei , nun das Thumbachtal hinaus. Nach 1,5km folgt schon das nächste Highlight. Die Teufelsklinge.


Ein Wasserfall, der vor allem wie hier bei der Schneeschmelze, tosend seine Wassermassen über viele Meter in die Tiefe stürzen läßt. Natürlich auch noch begehbar , bis zu dem Punkt, wo das Wasser aus dem Teufelsbröller heraus bricht und über die Kante in die Tiefe fällt.


. Nun zurück. dem Wasserlauf folgend, hinunter ins Tal.An der Bergseite gegenüber sieht man eine Wiesenfläche über die es wieder hinauf geht.Am rechten oberen Eck diese Wiese bemerkt man einen Wasserspeicher. An Diesem vorbei hinauf zur Bartholomäher Steige. Nach dem überqueren der Straße wirds erst richtig steil.


Ca.250 Höhenmeter zwischen Hochberg und Heidenburren zieht sich der weg kerzengerade in die Höhe. Wer hier noch möchte kann bald hinter der Strasse hinter einem Felsriegel an der linken Bergflanke die Clemenshöhle finden.Oben angekommen in leicht nordöstlicher Richtung dem Weg entlang zur Wiese, die sich Kinderfestplatz nennt. jetzt links ab, am Fernsehturm vorbei zum Wanderparkplatz auf dem Rosenstein. Der muß noch überquert werden. Schon sehen wir das Schild — Waldschenke geöffnet — Also, weiter.Auf dem breiten Kiesweg nach 250Metern nach links. Ein letzter Anstieg, und das Ziel steht vor uns.


Das Schild in der Hütte sollte nicht übersehen werden.

10 Kommentare 2. Februar 2013

Wanderung zum Schönbergturm

Ausgangspunkt ist der Parkplatz Ruoffseck. Man erreicht Diesen, wenn man die B312 nach Pfullingen und anschl.weiter Richtung Genkingen fährt.Auf der Höhe des Albtrauf rechts befindet sich der Wanderparkplatz.Über der Strasse sehen wir ein Wanderschild. Dort dann dem blauen Dreieck Richtung Wackerstein folgend.Schnell wechselt dieses Zeichen ab der nächsten Wiese in den roten Strich des HW5. Sehr schön sind hier die bemoosten Felsen die nun zu durchqueren sind.

Nach nun ca 1,5km erreichen wir den Wackerstein. Ein ausgesetzter Felsvorsprung, der uns weit ins Land blicken läßt.Mit seinen 825m Höhe steht man hier auch deutlich exponiert.

.Ein kleines Stück zurück lädt eine Schutzhütte zu kleiner Rast ein. Hier am HW5 entlang links hinunter zum Sättele.Eine Wegspinne, die wir später wieder treffen werden. Immer dem roten Strich folgend hinauf zum Schönbergturm. Einen Aussichtsturm, der Aufgrund seiner außergewöhnlichen Form auch gefrorene Unterhose genannt wird.


. Mit seinen 28m Höhe bietet er eine fantastische Sicht.Und, man beachte, rechts hoch, und links wieder herunter.Unten laden die herrliche Bergwiese, Grillstellen und Bänke zum Verweilen und zur Rast ein.


Vom Eingang heraus betrachtet wandern wir nun weiter rechts entlang des Hanges . An einem Naturschutzschild jetzt steil rechts bergabzur Wanne. Eine Bergwiese an der wir nun auch wieder das blaue Dreieck als Wanderzeichen finden.Immer links am Schönberg entlang zurück zur Wegspinne Sättele.Hier bleiben wir auf unserem blauen Weg, der uns nun zur Nebelhöhle führen wird. Hinauf zum Won.(Won ist eine alte Bezeichnung für hochgelegene sonnige Weiden).Links eine einzelne Baumgruppe. Dann der Waldrand wieder mit rotem Strich und Wegweiser “Nebelhöhle”.Schnell sieht man die Häuschen der Höhle.Die erste urkundliche Erwähnung der Schauhöhle datiert aus dem Jahr 1486. Sie ist geöffnet von März bis Anfang November.(Eintritt Erw.4 Euro).Ein absolutes Muss diese Karsthöhle zu besichtigen.


380m begehbare Gänge und Seitenhöhlen lassen uns viele Tropfsteine sehen. Wieder am Tageslicht nur noch dem roten Dreieck in einem Bogen nach rechts zim Parkplatz Ruoffseck.

Wegstrecke : ca 8,5 - 9 km Zeitbedarf : Mit Rast und Besichtigung min 5 Std
Wegverlauf bei Regen recht rutschig. der Weg sollte aber ohnehin bei guten Sichtverhältnissen gemacht werden, denn die Aussichtspunkte sind ein Höhepunkt für Jeden.Weg ist Ideal für Kinder, da immer was Interesantes dabei ist.

Kommentar hinzufgen 5. November 2012

Blitz und Donnerwetter


Wenn diese schwäbische Verwünschung - Blitz und Donnerwetter - einem zugesagt wird, dann heißt das nichts Gutes. Die alten Germanen hatten einen Gott dafür, und selbst die griechen stellten ihren erzürnten Göttervater mit Blitzen in der Hand dar, die er dann auf uns arme Kreaturen schleuderte. Ja, und selbst Martin Luther wollte nach dem Überleben eines Gewitters fortan als Mönch weiter leben. Oder, wer kennt nicht ein verängstigtes Kindlein, dass beim ersten Donnergrollen zu einem unter die Decke kriecht. Also, die Angst vor Blitz und Donnerwetter sitzt tief in uns. Warum ? Ganz klar, bei solch einem Wetterereignis wird uns noch der Tod ereilen.

Was auch klar ist. wer von einem Blitz getroffen wird hat bekanntlich wenig Überlebenschance. Die elektrische Spannung beläuft sich zwischen 50 und 500 Millionen Volt, bei einer Stromstärke von 10 000 bis 300 000 Ampere. Auch die Temperatur im Blitzkanal erreichen Werte um die 30 000 Grad Celsius. Ein Blitz ist auch im wahrsten Sinne des Wortes Blitzschnell. Mit seiner Geschwindigkeit würde er die Erde in einer Sekunde acht mal umrunden. Wobei allerdings direkte Treffer eher selten sind. Häufiger wird von Unfällen berichtet, bei dem ein naher Blitzschlag einen Menschen noch schwer schädigt.


Durch die sogenannte Schrittspannung auf nassem Boden. Wobei dann der Körper von einem Bein zum nächsten vom Strom durchflossen wird. Jeder kennt diese Gefahr. Aber mal ehrlich, wie viele Todesopfer sind hier zu beklagen? In Deutschland nennt Wikipedia 5 Fälle pro Jahr im Durchschnitt. Nimmt man die sekundären Fälle dazu, wie herunterfallende Äste vom Wind, gar umstürzende Bäume oder plötzlich ansteigende Bäche und Flüsse, so werden es schon 100 Fälle, die mit dem Gewitter in zusammenhang gebracht werden. Gegenüber früher wohl eine sehr geringe Zahl. Die wohl darauf zurück zu führen ist, dass immer weniger Menschen sich bei Gewitter ungeschützt im Freien aufhalten. Somit gelten wohl Bergsteiger, Angler, Freigewässerschwimmer und Radler zumindest bei Gewitter als Risikosportler. Aber auch Fußballer sterben manchesmal den heldenhaften Blitztod. Da hier die hohen Flutlichtmasten regelrecht als Blitzfänger gelten und den Strom dann geschickter weise auf dem ganzen Platz verteilt. Aber keine Bange, beim abendlichen Essen am heimischen Tisch wird und wohl dieses erspart bleiben.

Für uns da Draußen sollten hier allerdings ein paar Vorsichtsmaßnahmen sehr nützlich sein.

-Als Schwimmer immer raus aus dem Wasser.Der erhöhte Kopf gilt hier, egal wo man sich im Wasser befindet, als der höchste Punkt der Wasserfläche. Ein direkter Treffer wird dann schon mal wahrscheinlicher. Zudem verteilt sich der Strom, unter anderem, flächenförmig an der Oberfläche entlang. Und durchstömt dann den ausgestreckten Körper mit Sicherheit. Like Elektrofishing.
-A pro fishing. Interessant sind auch die Jenigen unter der Gilde der Angler, die im Gewitter mit nasser Kleidung auf nassem Boden stehen und einen Blitzableiter in denSee werfen. Die Fische beißen besser,heißt es da. Gut, diesen Trick könnte man auch mit Föhn und Badewanne probieren.Nur stehen dort Warnhinweise.
-Buchen sollst du suchen, und bei Eichen sollst du weichen.


Diesen Spruch bitte in den mittelalterlichen Mythos verbannen. Es gab nun mal zu damaliger Zeit mehr Eichen als Buchen. Und bis man so eine Buche mal fand, mied man zumindest die anderen Bäume. Hohe bäume gelten als hervorragende Blitzableiter. Und wer schon einmal einen Baum durch Blitzschlag regelrecht gespalten und mehrere Meter verfrachtet fand, weiß dass der Schutz unter Bäumen trügerisch ist. zumal hier auch durch Wind schon so manch armdicke Ast den einen oder anderen Wanderer erschlagen hatte.
-Raus aus wasserführenden Rinnen und Canyons. Nicht nur das diese den Strom hervorragend ableiten, sondern diese Rinnen füllen sich rasend schnell mit Wasser, und dann droht hier Gefahr durch ertrinken. Hier sah ich schon den Wasserpegel einer Klamm binnen Minuten um 6 Meter ansteigen.
-Keine Blitzableiter am Körper tragen. Wie aus dem Rucksack herausragende Aluminiumstöcke. Oder metallische Schirme in der Hand halten. Zwar gut gegen Regen, aber ungünstig bei Strom. Es kommt ja auch keiner auf den Gedanken , einen Schirm in die Steckdose zu halten, zum dies zu testen. Also, im Akutfall auf die Seite legen.
-Meidet einzeln stehende Objekte. Wie Freileitungsmasten, Skilifte,einzelne Bäume oder gar das Drahtseil eines Klettersteiges.
-Die meisten Gewitter im Süddeutschen Raum werden zwischen 14 und 17 Uhr statt finden. Wenn ihr also Aktivitäten im Freien plant,trotz vorhergesagter Gewitterfront, so sollten diese bis 14 Uhr fertig, und Ihr wieder in trockenen Gefilden sein.



-Die gefählichste Zeit für Blitzschlag ist am Anfang und am Ende einer Gewitterfront. Wenn nichts Anderes mehr übrig bleibt, heißt es aussitzen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Mit geschlossenen Beinen (wegen der Spannung im Schritt) in Kauerstellung am Boden hocken. Nach Möglichkeit auf isolierende Fläche stehen ( Seil , Rucksack , Zeltplane ) und alles elektrisch leitende von sich legen.
-Auf jeden Fall auch weg von Gipfeln und Graten. Kurz vor dem Blitzschlag meldet sich die ionisierte Luft mit kistern und hoch angesteltem Kopfhaar(wie beim rubbeln mit Platiklineal übers Haar) Auch hört man ein surren und kistern. Jetzt aber weg.Hier aber Achtung, zwecks Absturz im Gelände. wenn ein Klettersteig nicht mehr verlassen werden kann, dann den Körper mit fixem Seil unterhalb des Herzens anbinden. Der Helm bleibt nicht nur wegen des Steinschlages auf, sondern auch aufgrund des Anpralls beim weg schleudern.


Achtet mal darauf. Eine heran nahende Gewitterfront kündigt sich oft durch 3 zeitlich voneinander getrennte böhige Winde an. Mit der letzten Boe kommen dann auch schon die ersten Regentropfen.

Die internationale Kommision für alpine Notfallmedizin gibt in einer Empfehlung von 2005 (www.ikar-cisa.org) die 30/30 Regel heraus. Diese besagt, das ein Blitztreffer hoch ist, wenn der zeitliche Abstand zwischen Blitz und Donner 30 Sekunden beträgt, und dass man nach dem letzten Blitz nach 30 Minuten wieder ins offene Gelände dürfe.
Dies sollte für Bademeister gelten, die gesichert ihre Gäste wieder ins Wasser lassen wollen. Für uns Freilandaktivisten sollte der gesunde Menschenverstand uns schon mal weiter helfen.

Trotz allem sei gesagt, dass ein erlebtes Gewitter im Freien auch schon ein spektakuläres Schauspiel sein kann. Direkte Treffer eines Blitzes sind bisher noch recht selten , aber satistisch gesehen immer noch häufiger als ein Lottogewinn.

Kommentar hinzufgen 8. Mai 2012

Vatertagswanderung


Diesmal führt die Wanderung entlang des HW6, dem sogenannten Limeswanderweg.

Startpunkt ist der Schwalbenhof. Ein kleiner Weiler zwischen Essingen Forst und dem Tierheim Dreherhof.Treffpunkt ist der Parkplatz am Tierheim.(Wer hat ,in römischer Leginärsuniform, oder in gallischer Tracht - Rucksack mit Bierdose darin) Die Autofahrer, die mit dem Auto wieder zurück wollen. sollten eine 3/4 Stunde früher da sein, damit wir das Auto noch an den Zielpunkt umstellen können. Eine Zugverbindung von Stuttgart bis Essingen müßte noch zu finden sein. Einmal alle zusammen , werden wir in östlicher Richtung, nach Hammerstadt, und halten. Der frühere Limes führte zwar ca.100m links von uns, verläuft aber durch eine Feuchtwiese. Was bei manchen Halbschuhwanderern zu nassen Füßen gleich am Anfang führen kann.( Obwohl, die römischen Legionäre liefen ja auch geschnürten Sandalen umher.An diesen Sandalen waren sogar die Sohlen etwas kleiner als die Füße, um mit den Zehen besseren Halt am Boden zu haben)In Hammerstadt halten wir uns links. Und an stets gut markierter Route des Limeswanderweges nach Treppach, weiter nach Hüttlingen.


Bis hier war der Weg meist eben und ohne viele Steigungen. Aber auch hier in Hüttlingen nur einmal Bergab und wieder hinauf zum Ortsrand. Dann wieder auf ebener Strecke zum Ziel. Dem Rainau Buch Stausee.Hier stehen dann auch wieder unsere Autos, die auch die weit angereisten wieder zum Bahnhof Aalen bringen könnten.

Wegstrecke : Ein römischer Legionär erreichte eine Tagesstrecke von bis zu 30km am Tag. Von den Legionären wurde auch die uns bekannte Weglänge - Meile - benannt. Vom leiteinischen - mile passus - tausend Doppelschritte. Denn diese Legionäre waren so diszipliniert, daß an deren Schrittzahl Entfernungen gemessen wurden konnten.

15 Kommentare 20. Februar 2011

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